13. Juni 2026
Politik

Verkauf der Lacke-Sparte: BASF und Carlyle erhalten grünes Licht

Die EU-Kommission genehmigt den Verkauf der Lacke-Sparte von BASF an Carlyle. Nach intensiver Prüfung wird der Deal nun Realität, mit weitreichenden Konsequenzen für die Branche.

vonMartina Weiss13. Juni 20261 Min Lesezeit

Die EU-Kommission hat unter dem Radar der Öffentlichkeit einen bemerkenswerten Beschluss gefasst: BASF, der deutsche Chemiegigant, darf seine Lacke-Sparte an die Investmentgesellschaft Carlyle verkaufen. Nachdem die Pläne des Unternehmens bereits seit geraumer Zeit auf dem Tisch lagen, geht die Genehmigung nun einher mit der Hoffnung, dass diese Transaktion sowohl BASF als auch Carlyle in neue Höhen führen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die Realität dies bestätigen kann oder ob wir Zeugen eines weiteren misslungenen Deals werden.

Die Lacke-Sparte von BASF war in den letzten Jahren ein Sorgenkind. Stagnierende Umsätze und ein zunehmender Wettbewerbsdruck schienen die Notwendigkeit eines Verkaufs zu untermauern. Carlyle hingegen sieht in diesem Sektor Potenzial für Expansion und Innovation. Analysten sind sich uneinig darüber, ob dieser Schritt tatsächlich einen Mehrwert schaffen wird oder ob die Risiken, die mit einer solchen Übernahme verbunden sind, die Vorteile überwiegen. Indessen bleibt die Frage, ob die EU-Kommission mit ihrer Genehmigung die richtige Entscheidung getroffen hat, insbesonders vor dem Hintergrund der früheren Bedenken hinsichtlich monopolartiger Strukturen.

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